[Schwerpunkt Konstruktion]
Beim Widerstandsschweißen, speziell beim Widerstandsbuckelschweißen, werden mechanische Nachsetzeinheiten eingesetzt um die Kraft während des Zusammenbrechens des Buckels aufrecht zu erhalten.
Diese Nachsetzeinheiten müssen sehr schnell arbeiten, weshalb eine regelungstechnischer Ansatz nach dem derzeitigen technischen Stand unsinnig ist. Bewährt haben sich Nachsetzeinheiten auf der Basis von Federsystemen, etwa Tellerfedern oder Elastomeren.
Es fehlen jedoch Kenntnisse -zumindest veröffentlichte-, wie die optimale Auslegung hinsichtlich Federmaterial und Federrate, Federweg sowie Vorspannung etc. auszuwählen ist.
Ziel dieser Arbeit ist, Auslegungskriterien für die Gestaltung der Nachsetzeinheiten zu erarbeiten.
Zu berücksichtigen sind sowohl Buckelschweißungen als auch Punktschweißungen. Dafür stehen Buckelschweißmaschinen und Punktschweißzangen zur Verfügung. Nachsetzeinheiten für das Buckelschweißen sowie verschiedene Elastomerfedern stehen zur Verfügung, Tellerfedervarianten und Einheiten für das Punktschweißen sind zu konzipieren und zu bauen.
Der genaue Umfang wird zu Beginn der Arbeit abgesprochen.
Im Rahmen der Arbeit müssen vorbereitend Kraft- und Wegsensoren an die Anlagen angebaut werden. Hierfür sind entsprechende mechanische Teile zu fertigen. Weiterhin sind Nachsetzeinheiten auszulegen und zu bauen, wobei auf einen möglichst weiten Einsatzbereich (Kraft- und Wegbereich) zu achten ist.
Bewerberprofil:
- Studium im mechanischen Bereich (Maschinenbau, Mechatronik)
- vorherige Lehre Elektro oder Metallbereich oder vergleichbare praktische Kenntnisse
- Interesse und Einsatzbereitschaft über das "normale" Maß hinaus sind Grundvoraussetzungen!