Möglichkeiten zur Beeinflussung der Linseneindringtiefe sowie der Linsenposition beim Widerstandspunktschweißen asymmetrischer Mehrblechkombinationen mit normal- und höherfesten Stahlblechen
"LIPO"
Laufzeit: 01.01.2010 - 30.6.2012
AiF
Bearbeiter: Dipl.-Ing. Stefan Schreiber
Aktuelle Werkstoffe im Automobilbau bieten die Möglichkeit, Karosserien beanspruchungsgerecht auszulegen. Dabei werden asymmetrische Blechanordnungen, d.h. Bleche unterschiedlicher Werkstoffe, Dicke, Beschichtung und Blechanzahl eingesetzt.
Hierdurch kommt es in der Praxis immer häufiger zu Problemen, die ausreichende Anbindung speziell dünner aussen liegender Bleche zu erreichen. Die in verschiedenen Vorschriften geforderte Mindest-Linseneindringtiefe in dieses Blech kann oft nicht sicher gestellt werden, so dass aufwändige Untersuchungen durchgeführt werden müssen diese Verbindungen dennoch für die Produktion freigeben zu können.
Es stellt sich mehr und mehr heraus, dass sowohl Fertigung als auch Reparatur mit diesen Anforderungen zum Teil überfordert sind.
Mit dieser Problemstellung wurde die Forschungsstelle in den vergangenen Jahren mehrfach konfrontiert. Durch aufwändige empirische Untersuchungen liessen sich häufig Parametereinstellungen finden um ausreichende Qualitäten zu erzeugen. Bislang sind weder Parameterempfehlungen noch ausreichende Festlegungen für schweißbare Kombinationen in der Literatur zu finden.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung bedarf einer intensiven Untersuchung, um dem Anwender Lösungswege aufzuzeigen und abgesicherte Empfehlungen aussprechen zu können.
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